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Die Kirchen des Kirchspiels Neuenhof

N euenhof

Pfarramt Neuenhof
Pfarrer Christoph Ifland
Schulplan 1
99817 Eisenach

Fon 036928/90222
pfarramt.neuenhof@web.de

Die Kirchengemeinde Neuenhof
Zu unserer Kirchgemeinde gehören etwa 250 Gemeindeglieder. Gottesdienste feiern wir 14tägig. Folgende Gruppen
und regelmäßige Veranstaltungen gibt es in unserer Kirchgemeinde:

  • Kindernachmittag (für Schulkinder der 1.-6. Klasse)
  • Konfirmandenunterricht
  • Jugendtreff
  • Seniorennachmittag
  • Posaunenchor
  • Kirchenchor

Zum Neuenhöfer Gemeindekirchenrat gehören: Ursula Behrend, Jürgen Erdmann, Andreas Fischer, Ingeborg von Rotenhan, Angelika Weiß (Vorsitzende), Jacqueline Weiß, Ulrich Wimmer

Evangelischer Kindergarten Neuenhof
Der Evangelische Kindergarten Neuenhof befindet sich in der Trägerschaft der Kirchgemeinde Neuenhof. In Anlehnung an ein Gleichnis Jesu trägt er den Namen "Senfkorn".

Wer kann zu uns kommen?
Alle Kinder, die in Thüringen wohnen, unabhängig von ihrer Konfession.
Wir betreuen:
Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt in Familiengruppen;
Öffnungszeiten: 6.30 - 17.00 Uhr
Wir bieten:

  • Vielseitig und modern gestaltete Räume: z.B. Sportraum, Kreativraum, Snoozelraum, Bauraum, Cafeteria, Raum für die Kleinsten
  • Einen großen Spielplatz im Grünen
  • Ländliche Umgebung und Waldnähe - ideale Voraussetzungen für häufige Spaziergänge

Wer unseren Kindergarten kennenlernen möchte, kann uns gern besuchen, mit uns sprechen und sich alles ansehen (Bitte vorher einen Termin vereinbaren).

Kontakt:
Evangelischer Kindergarten Neuenhof
Auf dem Ufer 3
99817 Eisenach / OT Neuenhof
Fon 036928/90348
Fax 036928/96956
evang.kita.neuenhof@t-online.de
Leiterin: Susanne Schumann

Die Kirchengemeinde Hörschel
Zur Warthaer Kirchengemeinde gehören ca. 120 Gemeindeglieder. Wir feiern 14tägig Gottesdienst in der Hörscheler Kirche. Alle anderen Veranstaltungen finden in Neuenhof statt. Im Gemeindekirchenrat Hörschel arbeiten Gisela Büchner (Vorsitzende), Peter Kirchner, Hubert Krey, Andreas Reichhard, Werner Reichhard und Hannelore Werner mit.

Die Kirchengemeinde Wartha
Zur Warthaer Kirchengemeinde gehören ca. 50 Gemeindeglieder. Wir feiern 14tägig Gottesdienst in der Warthaer Kirche. Alle anderen Veranstaltungen finden in Neuenhof statt. Zum Warthaer Gemeindekirchenrat gehören Ilse Altenbrunn (Vorsitzende), Marion Deiß, Karla Liebetrau und Erna Schellenberg.

ie Kirchengemeinde Göringen
Zur Göringer Kirchengemeinde gehören ca. 80 Gemeindeglieder. Wir feiern 14tägig Gottesdienst in der Göringer Kirche. Alle anderen Veranstaltungen finden in Neuenhof statt. Zum Göringer Gemeindekirchenrat gehören Elfriede Köcher, Walter Krey (Vorsitzender), Dieter Stegmann und Manfred Wittich.

Die Kirchengemeinde Stedtfeld
Zur Stedtfelder Kirchengemeinde gehören ca. 210 Gemeindeglieder. Wir feiern 14tägig Gottesdienst in der Stedtfelder Kirche. Schulkinder sind zum Kindernachmittag eingeladen. Der Kirchenchor des Kirchspiels probt im Stedtfelder Gemeinderaum. Alle anderen Veranstaltungen finden in Neuenhof statt. Zum Stedtfelder Gemeindekirchenrat gehören: Klaus Amm, Ursula Faltinsky, Karola Gerstenberg, Karin Hillmer und Maik Knötig

 

Die Kirche in Neuenhof

Baugeschichte

Der Kirchturm wurde um das Jahr 1500 als Wehrturm zum Schutz für den Werraübergang errichtet. 1764 setzte man das Glockenhaus (Fachwerkbau) auf (Gesamthöhe 21m).

1794 wurde das Kirchenschiff in seiner jetzigen Gestalt errichtet. Die Ausmalung stammt aus dem Jahr 1898 vom Braunschweiger Maler Quensen. Sie wird geprägt durch die Bibelsprüche an den Emporenbrüstungen sowie durch das große Wandbild, das den Auferstandenen darstellt.

Die Ausmalung wurde in den Jahren 1998-2005 schrittweise restauriert. Außerdem wurden seit 1992 unter tatkräftiger Mithilfe vieler Neuenhöfer Bürger und dank großer Spendenbereitschaft weitere Baumaßnahmen realisiert: Neueindeckung von Turm und Schiff, Wiederherstellung der 6 Dachgauben, Dachentwässerung, Elektrik, Trockenlegung des Mauerwerks, Erneuerung von Außen- und Innenputz, Verkleidung Westseite, Erneuerung der Fußböden, Reparatur des Gestühls.

 Glocken

Der Turm beherbergt drei Bronzeglocken. Zwei stammen aus dem 14. Jahrhundert, die dritte aus dem Jahr 1684 (Gießer M. Thoner).

 Orgel

Die Orgel wurde 1818 vom Orgelbaumeister Northeim eingebaut. Da sie nicht mehr spielbar ist, wurde 2005 eine digitale Orgel angeschafft und in den alten Orgelprospekt integriert.

Hörschel

Kirche mit altem Turm

Baugeschichte

Die Hörscheler Kirche wurde 1904 bis 1905 vom bekannten Pirnaer Kirchenarchitekten Theodor Quentin als sein letztes Kirchenbauwerk erbaut.

Die Kirche wurde, typisch für Quentin, als neogotisches Bauwerk errichtet. Es finden sich aber auch Elemente des Jugendstils. Der Taufstein (1622) stammt noch aus der Vorgängerkirche. Sehenswert sind auch die Buntglasfenster im Altarraum. Die Holzdecke  sorgt für eine außerordentlich gute Akustik.

Die Kirche markiert mit ihrem weithin sichtbaren und ungewöhnlich hohen Turm (ca. 35 m) den Bereich der „Thüringer Pforte“.

Als Hörschel am 1. April 1945 stark zerstört wurde, wurde der Turm abgeschossen. 1948 wurde eine „provisorische“ Haube aufgesetzt. Erst 2004 konnte der Turm wieder in seiner ursprünglichen Gestalt errichtet werden. Bereits in den Jahren zuvor konnten umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. 

Glocken

Im 1. Weltkrieg musste die Kirchgemeinde ihre große Bronzeglocke für „Heereszwecke“ abgeben. Sie wurde 1922 durch eine Stahlglocke ersetzt. Die zweite Glocke stammt aus dem Jahr 1680 (Gießer W.H. Herold). 

Orgel

Die pneumatische Orgel aus dem Jahr 1905 (Firma Heerwagen) wurde 1997-99 restauriert

Wartha

Baugeschichte

Das Dorf Wartha wurde erstmals im Jahr 1279 urkundlich erwähnt.

Die Kirche wurde im Jahr 1586  in der sog. Ständerbauweise, einer besonderen Art des Fachwerkbaues, errichtet. Die schrägen, sich kreuzenden Wandstreben an der Außenseite, (größtenteils aus gekrümmten Baumstämmen hergestellt) prägen das Äußere der Kirche ebenso wie der ebenfalls aus Fachwerk bestehenden Dachreiter.

Die Warthaer Kirche ist die älteste und mit ihrer Grundfläche von nur 10,0m x 5,80m gleichzeitig auch die kleinste Fachwerkkirche Thüringens.

Die Kirche bietet einen geschlossenen Anblick und fügt sich harmonisch in das durch Fachwerkhäuser geprägte Ortsbild ein.

 

Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1587. Auffällig im Inneren sind die Buntglasfenster hinter dem Altar sowie der Holzpfeiler, der mitten im Raum den Unterzugbalken der Decke stützt. Mit viel Liebe und Engagement haben die Warthaer dafür gesorgt, dass sich ihre Kirche in einem guten Zustand befindet.

Glocken

Die Kirche besitzt eine Bronzeglocke, die aus dem 16. Jahrhundert stammt und von der Empore aus per Hand geläutet wird. 

Orgel

Die Orgel (1846, Firma Knauf) konnte im Jahr 2000 restauriert werden.

Göringen

Baugeschichte

Die Anfänge der Göringer Kirche reichen weit zurück. Untersuchungen an einem hölzernen Türsturz des ehemaligen Südeingangs datieren die Fällzeit zwischen 1058 - 1072. Ritzfugen an der Nordwand belegen Bauaktivitäten im Zeitraum zwischen 1180 und 1240. Dort sind auch Reste einer spätgotischen Ausmalung gefunden worden.

1752 erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt und wenig später ihre Rokokoausmalung. Diese wurde 1897 aber wieder überstrichen und dem Zeitgeschmack angepasst.

1945 wurde der Turm (1863 errichtet) durch Beschuss beschädigt. 1989 befand sich die Kirche in einem so schlechten Zustand, dass sie einsturzgefährdet war. Dem engagierten Einsatz der Dorfgemeinde ist es zu verdanken, dass die Sanierung inzwischen abgeschlossen werden konnte. U.a. wurde das Bauwerk mit Ankern gesichert, Schwammschäden wurden beseitigt. Die Rokokoausmalung wurde wieder freigelegt, die Deckenbilder und die Porträts der Apostel an der Emporenbrüstung (18. Jh.) wurden restauriert.

 

Glocken

Das Geläut besteht aus zwei Bronzeglocken. Eine davon wurde 1968 als Ersatz für die im Krieg eingeschmolzene Vorgängerin geweiht.

 

Orgel

Die Orgel (um 1860) konnte 2004 restauriert werden.

Stedtfeld

Baugeschichte

Die ursprüngliche Stedtfelder Kirche war im 13./14. Jh. als Wehrkirche vermutlich Teil einer Burganlage. Der Chorraum, der Triumphbogen und die nördlich angebaute Sakristei im Inneren des Turmes stammen aus der Zeit um 1500.

1721 erfolgte ein größerer Umbau des Kirchenschiffs. Aus dieser Zeit stammen u.a. die beiden Emporen, die balkonartige Kanzel und der Altarkruzifixus. Unter der Sakristei befindet sich eine Gruft mit den Gebeinen derer von Boyneburgk. Die Grabsteine sind im Kirchenschiff zu sehen. Sie sind wertvolle Sandsteinarbeiten aus dem 17. und 18. Jh..

Im April 1945 durchschlug ein Geschoss das Dach der Margarethenkirche und detonierte im Inneren. Zur Beseitigung der Schäden wurde eine Kassettendecke eingezogen, die das frühere Tonnengewölbe ersetzte.

In den Jahren nach 1990 wurden  umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt, u.a. die Neueindeckung von Turm und Schiff und die Neuausmalung des Innenraumes.

Sehenswert ist die etwa lebensgroße Pieta, die aus Süddeutschland (um 1500) stammt.

 

Glocken

Das Geläut besteht aus 2 Stahlglocken von 1921 und einer Bronzeglocke aus dem 16. Jh.

 

Orgel

Die Orgel, 1924 gebraucht gekauft, ist seit ca. 1970 nicht mehr spielbar.